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Pascal Piller

Produktprüfung auf enthaltene SVHC-Stoffe   ... zurück

Wir bieten Ihnen:

Mit der Veröffentlichung der ersten SVHC-Kandidatenliste am 28.10.2008 stellt sich für viele Handelsunternehmen, Importeure und Hersteller die Aufgabe, festzustellen, ob einer dieser Stoffe in den vertriebenen Produkten/Materialien in einer Konzentration von mehr als 0,1% enthalten sind. Sollte ein solcher Stoff enthalten sein, so ist nach Artikel 33 Abs.1 darüber in der Handelskette zu informieren, wenn ein Verbraucher anfragt.

Das Aufnahmedatum eines Kandidatenstoffes auf die Kandidatenliste ist für die Produzenten und Importeure von Erzeugnissen, die einer Meldepflicht für diesen Stoff nach Artikel 7(2) der REACH-Verordnung unterliegen, von Bedeutung. Diese Meldepflicht gilt gemäß Artikel 7(7) sechs Monate nach Aufnahme eines Stoffes auf die Kandidatenliste ab dem 01.06.2011.

Die ECHA hat am 17. Dezember 2014 die Kandidatenliste um 6 neue Stoffe erweitert. Damit enthält die Liste nunmehr 161 Stoffe.

Die Identifizierung von Stoffen als besonders besorgniserregende Stoffe und deren Aufnahme  in die Kandidatenliste ist der erste Schritt im Zulassungsverfahren.

Für Unternehmen gibt es sofortige Verpflichtungen in Verbindung mit den in der Kandidatenliste aufgeführten Stoffen.  

Wir führen die erforderlichen Untersuchungen auf *SVHC-Stoffe für Sie durch.
Unsere Labor-Prüfberichte dienen Ihnen zur Dokumentation Ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber Behörden und Ihren Kunden.
Selbstverständlich können wir für Sie auch die Überprüfung der gesetzlichen Anforderungen bezüglich PCP, Formaldehyd, Chrom(VI), Nickelabgabe u.a. sowie weitergehende Schadstoffprüfungen z.B. auf allergisierende Dispersionsfarbstoffe oder umfassende
Untersuchungen nach TOXPROOF®-, SG®- und anderen Anforderungskatalogen durchführen lassen.

Prüfmuster und Materialproben können zur Untersuchung an folgende Adresse versandt werden:

INVITRO-CONNECT GmbH
Probeneingang SVHC
Dorfstrasse 31/1
D-88079 Kressbronn

*SVHC-Stoffe sind krebserzeugende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende (CMR, Kat. 1 und 2), persistente,
bioakkumulierbare und toxische Stoffe. Weiterhin sind es Stoffe, die „nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wahrscheinlich
schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit oder auf die Umwelt haben“.

1. SVHC-Kandidatenliste der ersten 15 SVHC-Stoffe 

Risikoeinschätzung zu den SVHC-Stoffen

• Anthracen, CAS Nummer 120-12-7

Verwendung

Bei Anthracen handelt es sich um einen von vielen verschiedenen Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK).  Anthracen und andere PAK finden sich im Rückstand von unvollständigen Verbrennungsprozessen, z.B. Steinkohlenteeröl. Bezüglich REACH ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit auch noch weitere dieser PAK, wie z.B. Benz(a)pyren in die Liste der SVHC-Stoffe aufgenommen werden.

Risiko

PAK und somit auch Anthracen sind in höheren Gehalten vordringlich in Gummimaterialien enthalten, bei denen hoch PAK-haltige Teeröle als Weichmacheröle verarbeitet wurden. Produkte aus solchen Materialien sind typischerweise nicht mehr im Handel, weil diese im Rahmen der üblichen Schadstoffanalytik auf PAK getestet werden und somit sichergestellt wird, dass die Summe der PAK unter 200 (Kategorie 3) bzw. unter 10 (Kategorie 2) eingehalten wird.

Solange somit die marktüblichen PAK-Anforderungen eingehalten werden, besteht nicht das Risiko, dass in Produkten Gehalte an Anthrazen von über 0,1 % gefunden werden.

• Kobaltdichlorid, CAS Nummer 7646-79-9

Verwendung

Kobaltdichlorid und andere Kobaltsalze werden verschiedentlich als Trockenmittel für Farben, Lacke und Druckfarben verwendet. Einige Sonderanwendungen, wie z.B. Geheimtinte, halten wir für irrelevant. Darüber hinaus ist die Verwendung als Additiv in der Gummi- und Gummireifenherstellung bekannt.

Risiken

Potenziell besteht die Gefahr, dass auf bedruckten bzw. lackierten Teilen Lacke und Druckfarben verwendet werden, die Kobaltsalze als Trockenmittel enthalten. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist jedoch davon auszugehen, dass die Gehalte an Kobaltdichlorid, bezogen auf das Gesamtprodukt, deutlich unter 0,1 % liegen.

• Diarsentrioxid, Diarsenpentoxid, CAS Nummer 1327-53-3, 1303-28-2

Verwendung

Diese beiden Oxide werden bei der Glasherstellung verwendet, um Trübungen und Verunreinigungen von, z.B. Eisensalzen (Grünfärbung der Schmelze) aus der Schmelze zu entfernen. Typische Arsengehalte in Gläsern liegen im Bereich zwischen wenigen mg/kg bis zu einigen 1000 mg/kg, also potenziell deutlich über 0,1 %. Eine gesundheitliche Gefährdung durch Arsenoxide in Gläsern ist nicht zu erwarten, da diese Substanzen in den Gläsern sehr fest gebunden sind und nur geringste Mengen an Arsen vom Glas abgegeben werden. Hier verhält es sich ähnlich wie mit Bleikristallgläsern, die Bleioxidgehalte von mehr als 15 % enthalten und trotzdem für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet sind.

Risiken

Es ist zunächst davon auszugehen, dass Arsenoxide in nahezu allen Gläsern, die bei Konsumerprodukten verwendet werden, enthalten sein können, z.B.:

- Bilderrahmen
- Trinkgläser und andere Gläser für Küchen- und Dekozwecke
- Linsen und Spiegel in optischen Geräten
- Glühbirnen und andere Leuchtmittel
- Glasfaserverstärkte Kunststoffe

Phthalate       

• Dibutylphthalat 84-74-2, Bis (2-ethyl(hexyl)phthalat) (DEHP) 117-81-7, Benzyl butyl phthalat 85-68-7

Verwendung

Phthalate werden als Weichmacher in verschiedenen Polymeren, insbesondere PVC, verwendet. Die Verwendung in anderen Polymeren, wie z.B. ABS, TPE, PET, EVA-Schäumen (Schaumbegrenzungsmittel) sowie als weichmachende Komponente in Lacken und Anstrichsstoffen auf Hölzern, Metall und Kunststoffen sollte berücksichtigt werden.

Weitere Nebenanwendungen sind Klebstoffe, Dichtungsmittel, Transfertextildrucke.

Risiken

Die Hauptverwendung der Phthalate liegt bei PVC. Hier besteht ein großes Risiko, dass insbesondere bei der Umstellung auf phthalatfreie Weichmacher Kontaminationen auf den Maschinen verbleiben und dies zu undefinierten Phthalatgehalten in den nun eigentlich phthaltfreien PVC-Materialien führt. Dies ist insbesondere kritisch, wenn auf den Maschinen abwechselnd mit phthalatfreien und phthalathaltigen Weichmachern gearbeitet wird.

Darüber hinaus sind Phthalate potenziell in nachfolgenden Kunststoffen enthalten: ABS, TPE, Gummi und geschäumte EVA-Materialien.

Weiterhin in Lacken und Farben auf Holz, Metall, Kunststoffen und anderen Materialien, sowie in Thermotransferdrucken auf Textilien und ähnlichen Drucken. Zu beachten ist, dass auch Holzwerkstoffe mit phthalathaltigen Klebern verleimt sein können.

• Bleihydrogenarsenat und Triethylarsenat, CAS Nummer 7784-40-9, 15606-95-8

Anwendung

Vordringliche Verwendung als Biozid und Holzschutzmittel

Risiken

Behandelte Hölzer, Althölzer bzw. Holzrecyclingwerkstoffe.

• Natriumdichromat, CAS Nummer 7789-12-0

Verwendung

Nicht mehr gebräuchlicher Gerbstoffe sowie Zwischenprodukt bei der Herstellung von Pigmenten und Zusatzstoff bei der Herstellung von farbigen Gläsern.

Risiken

Die geringen Gehalte an Chromaten, die verschiedentlich in Ledermaterialien auftreten, liegen weit unter 0,1% (1000 mg/kg), dem Wert der nach REACH relevant ist.

Verschiedentlich werden Barium und Bleichromate, schwerlösliche Salze als Pigmente zur Färbung von Kunststoffen verwendet. Es ist vorstellbar, dass in diesen Fällen Produktionsrückstände, also technische Verunreinigungen an Natriumdichromat in diesen Pigmentzubereitungen enthalten sind.

Die Verwendung solcher Pigmente sollte möglichst vermieden werden, da diese Chromate frei setzen, die gesundheitlich bedenklich sind.

• Moschus-Xylol, CAS Nummer 81-15-2

Verwendung

Duftstoff in Parfümölen.

Risiken

Es besteht das Risiko, dass diese Substanz in parfümierten Produkten wie Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Duft-Potpourries, Raumbeduftungsmitteln, Räucherstäbchen und anderen Produkten enthalten ist, die mit Parfümölen behandelt wurden.

• Hexabromcyclododekan, CAS Nummer 25637-99-4

Verwendung

Flammschutzmittel in Kunststoffen

Risiken

Vordringliche Verwendung in Polystyrol und nachrangig in anderen Kusntstoffen, in seltenen Fällen in Textilien, hier natürlich eher in Textilien die einen Flammschutz benötigen, langfaserig oder technische Textilien.

• Kurzkettige Chlorparaffine C10-C13, CAS Nummer 85535-84-8

Verwendung

Langkettige chlorierte Paraffine werden verschiedentlich als Fettungsmitteln in Ledern und als Flammschutzmittel in Kunststoffen verwendet. Diese langkettigen Chlorparafine sind potenziell mit kurzkettigen Chlorparaffinen der Kettenlänge C10 bis C13 verunreinigt.

Risiken

Höherwertige Leder werden potenziell mit Chlorparaffinen nachgefettet. Die Verwendung als Flammschutzmittel in Kunststoffen und Gummi sowie in Textilien, Farben, Klebstoffen und Dichtungsmitteln ist vorstellbar.

• Bis-Tributylzinnoxid (TBTO), CAS Nummer 56-35-9

Verwendung

Tributylzinnoxid ist ein hochwirksames Biozid, welches als Antifouling-Anstrich in der Seeschifffahrt und in verschiedenen biozidbehandelten Produkten verwendet wurde.

Risiken

Die Verwendung als Biozid in Konsumerprodukten ist seit mehr als fünf Jahren nicht mehr üblich und auf dem Markt auch nicht mehr beobachtet worden.

Bekannt wurden Anwendungen zu bioziden Behandlung von Bettwäsche für Allergiker (Antimilben), Radlerhosen, LKW-Planen und PVC-Zeltplanen sowie Socken und Einlegesohlen. In diesem Bereich wurden Gehalte an TBTO zwischen 100 bis 1500 mg/kg festgestellt.

Das verschiedentlich in Konsumerprodukten als technische Verunreinigung nachgewiesene TBTO findet sich dort typischerweise in Gehalten zwischen 0,02 bis 0,5 mg/kg, also weit unterhalb der Gehalte, die nach REACH relevant werden.

 

• 4,4'-Diaminodiphenylmethan, CAS Nummer 101-77-9

Verwendung

Zwischenprodukt in der chemischen Industrie zur Herstellung von Epoxydharzen, Klebstoffen, Azofarbstoffen und Vulkanisationsbeschleunigern.

Risiken

Diaminodiphenylmethanist potenziell als technische Verunreinigung in den oben genannten Materialien enthalten. Es ist davon auszugehen, dass die Gehalte an freien Diaminodiphenylmethan in sorgfältig produzierten und ausgehärteten Polymeren deutlich unter den nach REACH relevanten 0,1 % liegen.


Weitere Stoffe von technischer Bedeutung:

• Dimethylformamid (DMF), CAS Nummer 68-12-2

Verwendung

DMF wird bei der Herstellung von PU-beschichteten Textilien, Kunstledern verwendet. Der technische Prozess nennt sich Koagulationspolymerisation, bei dem ein in DMF gelöstes Vorpolymerisat auf Textil aufgebracht/aufgewalzt und strukturiert wird. Der Verbund von Textil und PU-Vorpolymerisat wird in ein Wasserbad gefahren, dabei löst sich das DMF aus der Kunststoffmasse und diese polymerisiert.

Risiken

DMF ist somit potentiell in PU-beschichteten Textilien, Kunstledern, PU-beschichteten Textilien für Kinderregenbekleidung/Buddelhosen, Schuhmaterialien und ähnlichen Artikeln enthalten. Die Verwendung als Lösungsmittel in den dafür typischen Anwendungen wie Farben, Lacken und Klebstoffen, ist anzunehmen.

Die typischen Gehalte an DMF in Materialien, die mittels Koagulationspolymerisation hergestellt wurden liegen zwischen 100 bis 20.000 mg/kg. Da diese Materialien oft in sehr engem Hautkontakt und auch bei Kleinkinderprodukten verarbeitet werden, ist eine gesundheitliche Gefährdung bei höheren Gehalten an DMF gegeben. Es sollten möglichst Gehalte an DMF von weniger als 10 mg/kg eingehalten werden.

• Formamid, CAS Nummer 75-12-7

Verwendung

Bei Formamid handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Anwendung von Azobiscarbonamid, welches als Schäumungsmittel bei der Polymerschaumherstellung verwendet wird. Typische Polymere, in denen Azobiscarbonamid als Treibmittel verwendet werden, sind PVC, Polyethylen, Polypropylen und Zellkautschuke.

Risiken

Formamid ist vordringlich enthalten in geschäumten Kunststoffen, insbesondere aus oben genannten Polymeren, die verwendet werden, für z.B. Gymnastikmatten und  beschichtete Textilien, bei denen die Beschichtung nach dem Auftrag aufgeschäumt wurde. Die beobachteten Gehalte an Formamid liegen im Bereich zwischen 500 und einigen 1000 mg/kg. Da Formamid eine vergleichsweise leicht flüchtige Substanz ist, ist eine gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher beim Kontakt mit den Materialien nicht auszuschließen. Nach unserer Einschätzung sollten Gehalte von 10 mg/kg Formamid im Gesamtmaterial eingehalten werden.

 

Komplette SVHC-Kandidatenliste mit zur Zeit allen 161 SVHC-Stoffen

StoffidentifizierungAufnahmedatumAufnahmegrund
Name des StoffesCAS-Nr. *)EG -Nr. *)
[4-[[4-Anilino-1-naphthyl][4-(dimethylamino)phenyl]methylen]cyclohexa-2,5-dien-1-yliden] dimethylammonium chlorid
(C.I. Basic Blue 26) [mit ≥ 0.1% Michler’s Keton (EG-Nr. 202-027-5) oder Michler's Base (EG-Nr. 202-959-2)]
2580-56-5219-943-618.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
[4-[4,4'-Bis(dimethylamino) benzhydryliden]cyclohexa-2,5-dien-1-yliden]dimethylammonium chlorid
(C.I. Basic Violet 3) [mit ≥ 0.1% Michler’s Keton (EG-Nr. 202-027-5) oder Michler's Base (EG-Nr. 202-959-2)]
548-62-9208-953-618.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
[Phthalato(2-)]dioxotriblei69011-06-9273-688-519.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2,3-Trichlorpropan96-18-4202-486-120.06.2011krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
1,2-Benzoldicarbonsäure, Di-C6-8-verzweigte Alkylester, C7-reich (DIHP)71888-89-6276-158-120.06.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Benzoldicarbonsäure, Di-C7-11-verzweigte und lineare Alkylester (DHNUP)68515-42-4271-084-620.06.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Benzoldicarbonsäure, Dihexylester, verzweigt und linear68515-50-4271-093-516.06.2014fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Benzoldicarbonsäure, Dipentylester, verzweigt und linear84777-06-0284-032-219.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Bis(2-methoxyethoxy)ethan (TEGDME; triglyme)112-49-2203-977-318.06.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Dichlorethan107-06-2203-458-119.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
1,2-Diethoxyethan629-14-1211-076-119.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,2-Dimethoxyethan; Ethylenglycoldimethylether (EGDME)110-71-4203-794-918.06.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1,3,5-Tris(oxiran-2-ylmethyl)-1,3,5-triazinan-2,4,6-trion (TGIC)2451-62-9219-514-318.06.2012erbgutverändernd
(Artikel 57b)
1,3,5-Tris[(2S und 2R)-2,3-epoxypropyl]-1,3,5-triazin-2,4,6-(1H,3H,5H)-trion (β-TGIC)59653-74-6423-400-018.06.2012erbgutverändernd
(Artikel 57b)
1-Brompropan (n-Propylbromid)106-94-5203-445-019.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
1-Methyl-2-pyrrolidon872-50-4212-828-120.06.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin101-14-4202-918-919.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
2,4-Dinitrotoluol121-14-2204-450-013.01.2010krebserzeugend
(Artikel 57a)
2-Benzotriazol-2-yl-4,6-di-tert-butylphenol (UV-320)3846-71-7223-346-617.12.2014PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d); vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
2-(2H-Benzotriazol-2-yl)-4,6-ditertpentylphenol (UV-328)25973-55-1247-384-817.12.2014PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d); vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar
(Artikel 57e)
2-Ethoxyethanol110-80-5203-804-115.12.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
2-Ethoxyethylacetat111-15-9203-839-220.06.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
2-Ethylhexyl-10-ethyl-4,4-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoat (DOTE)15571-58-1239-622-417.12.2014fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
2-Methoxyanilin (o-Anisidin)90-04-0201-963-119.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
2-Methoxyethanol109-86-4203-713-715.12.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
3-Ethyl-2-methyl-2-(3-methylbutyl)-1,3-oxazolidin143860-04-2421-150-719.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
4,4'-Bis(dimethylamino)-4''-(methylamino)tritylalkohol
[mit ≥ 0.1% Michler’s Keton (EG-Nr. 202-027-5) oder Michler's Base (EG-Nr. 202-959-2)]
561-41-1209-218-218.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4,4'-Bis(dimethylamino)benzophenon
(Michler’s Keton)
90-94-8202-027-518.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4,4'-Methylendianilin (MDA)101-77-9202-974-428.10.2008krebserzeugend
(Artikel 57a)
4,4'-Methylendi-o-toluidin838-88-0212-658-819.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4,4'-Oxydianilin und seine Salze101-80-4202-977-019.12.2012krebserzeugend (Artikel 57a); erbgutverändernd (Artikel 57b)
4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol140-66-9205-426-219.12.2011ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt (Artikel 57f)
4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol, ethoxyliert
[deckt wohldefinierte Stoffe, UVCB-Stoffe, Polymere und Homologe ab]
19.12.2012ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt (Artikel 57f)
4-Aminoazobenzol60-09-3200-453-619.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4-Aminobiphenyl92-67-1202-177-119.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4-Methyl-m-phenylendiamin (2,4-Toluoldiamin)95-80-7202-453-119.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
4-Nonylphenol, verzweigt und linear
[Stoffe mit einer linearen und/oder verzweigten Alkylkette von 9 kovalent gebundenen C-Atomen in Position 4 zu Phenol, inklusive UVCB- und wohldefinierten Stoffen, individuellen Isomeren oder einer Kombination davon]
--19.12.2012ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt
(Artikel 57f)
4-Nonylphenol, verzweigt und linear, ethoxyliert
[Stoffe mit einer linearen und/oder verzweigten Alkylkette von 9 kovalent gebundenen C-Atomen in Position 4 zu Phenol, ethoxyliert inklusive UVCB- und wohldefinierten Stoffen, Polymere und Homologe, die beliebige individuelle Isomere oder einer Kombination davon beinhalten]
--20.06.2013ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt
(Artikel 57f)
5-tert-Butyl-2,4,6-trinitro-m-xylol (Xylolmoschus)81-15-2201-329-428.10.2008vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
6-Methoxy-m-toluidin (p-Cresidin)120-71-8204-419-119.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Acrylamid79-06-1201-173-730.03.2010krebserzeugend und erbgutverändernd
(Artikel 57a und 57b)
Alkane, C10-13, Chlor (kurzkettige chlorierte Paraffine)85535-84-8287-476-528.10.2008PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d); vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
alpha,alpha-Bis[4-(dimethylamino)phenyl]-4-(phenylamino)naphthalin-1-methanol
(C.I. Solvent Blue 4) [mit ≥ 0.1% Michler's Keton (EG- Nr. 202-027-5) oder Michler's Base (EG-Nr. 202-959-2)]
6786-83-0229-851-818.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Aluminiumsilikat-Keramikfasern, feuerfest
Feuerfeste Aluminiumsilikat-Keramikfasern sind Fasern, die unter Index-Nummer 650-017-00-8 in Anhang VI, Teil 3, Tabelle 3.1 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen erfasst sind und die drei folgenden Bedingungen erfüllen:
a) Die Oxide von Aluminium und Silizium sind die Hauptkomponenten, die (in den Fasern) innerhalb der variablen Konzentrationsbereiche vorkommen
b) Die Fasern haben einen längengewichteten mittleren geometrischen Durchmesser abzüglich der zweifachen geometrischen Standardabweichung von 6 oder weniger Mikrometern (µm)
c) Der Gehalt an Alkali- und Erdalkalimetalloxiden (Na2O+K2O+CaO+MgO+BaO) liegt unter oder ist gleich 18 Gewichtsprozent
19.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Ammoniumdichromat7789-09-5232-143-118.06.2010krebserzeugend, erbgutverändernd
und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a, 57b und 57c)
Ammonium Pentadecafluoroktanoat (APFO)3825-26-1223-320-420.06.2013fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c); PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
Anthracen120-12-7204-371-128.10.2008PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
Anthracenöl90640-80-5292-602-713.01.2010krebserzeugend1), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch und vPvB - sehr persistent and sehr bioakkumulierbar (Artikel 57a, 57d und 57e)
Anthracenöl, Anthracenfrei90640-82-7292-604-813.01.2010krebserzeugend2), erbgutverändernd3), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch und vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57a, 57b, 57d und 57e)
Anthracenöl, Anthracenpaste90640-81-6292-603-213.01.2010krebserzeugend2), erbgutverändernd3), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch und vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57a, 57b, 57d und 57e)
Anthracenöl, Anthracenpaste, Anthracenfraktion91995-15-2295-275-913.01.2010krebserzeugend2), erbgutverändernd3), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch und vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57a, 57b, 57d und 57e)
Anthracenöl, Anthracenpaste, leichte Destillate91995-17-4295-278-513.01.2010krebserzeugend2), erbgutverändernd3), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch und vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57a, 57b, 57d und 57e)
Arsensäure7778-39-4231-901-919.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Benzylbutylphthalat (BBP)85-68-7201-622-728.10.2008fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)117-81-7204-211-028.10.2008fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c); ebenso besorgniserregend, wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die Umwelt (Artikel 57f)
Bis(2-methoxyethyl)ether111-96-6203-924-419.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bis(2-methoxyethyl)phthalat117-82-8204-212-619.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bis(pentabromphenyl)ether (Dekabromdiphenylether; DecaBDE)1163-19-5214-604-919.12.2012PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d); vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Bis(tributylzinn)oxid (TBTO)56-35-9200-268-028.10.2008PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
Blei(II)bis(methansulfonat)17570-76-2401-750-518.06.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleibis(tetrafluoroborat)13814-96-5237-486-019.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleichromat7758-97-6231-846-013.01.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Bleichromatmolybdatsulfatrot
(C.I. Pigment Rot 104)
12656-85-8235-759-913.01.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Bleicyanoamidat20837-86-9244-073-919.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleidi(acetat)301-04-2206-104-416.12.2013fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleidiazid, Bleiazid13424-46-9236-542-119.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleidinitrat10099-74-8233-245-919.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleidipikrat6477-64-1229-335-219.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleihydrogenarsenat7784-40-9232-064-228.10.2008krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Bleimonoxid (Bleioxid)1317-36-8215-267-019.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleistyphnat15245-44-0239-290-019.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleisulfat, basisch12036-76-9234-853-719.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleisulfochromatgelb
(C.I. Pigment Gelb 34)
1344-37-2215-693-713.01.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Bleititantrioxid12060-00-3235-038-919.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Bleititanzirkonoxid12626-81-2235-727-419.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Borsäure10043-35-3
11113-50-1
233-139-2
234-343-4
18.06.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Cadmium7440-43-9231-152-820.06.2013krebserzeugend
(Artikel 57a)
ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Cadmiumchlorid10108-64-2233-296-716.06.2014krebserzeugend
(Artikel 57a)
erbgutverändernd
(Artikel 57b)
fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Cadmiumfluorid7790-79-6232-222-017.12.2014krebserzeugend
(Artikel 57a)
erbgutverändernd
(Artikel 57b)
fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Cadmiumoxid1306-19-0215-146-220.06.2013krebserzeugend
(Artikel 57a)
ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Cadmiumsulfat10124-36-4; 31119-53-6233-331-617.12.2014krebserzeugend (Artikel 57a); erbgutverändernd
(Artikel 57b); fortpflanzungsgefährdend (Artikel 57c); ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit (Artikel 57f)
Cadmiumsulfid1306-23-6215-147-816.12.2013krebserzeugend (Artikel 57a); ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit (Artikel 57f)
Calciumarsenat7778-44-1231-904-519.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Chromtrioxid1333-82-0215-607-815.12.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Cyclohexan-1,2-dicarbonsäureanhydrid [1]
cis-Cyclohexan-1,2-dicarbonsäureanhydrid [2]
trans- Cyclohexan-1,2-dicarbonsäureanhydrid [3]
[Die einzelnen cis- [2] und trans- [3] Isomere und alle möglichen Kombinationen an cis- und trans-Isomeren [1] sind durch diesen Eintrag abgedeckt]
85-42-7
13149-00-3
14166-21-3
201-604-9
236-086-3
238-009-9
19.12.2012ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen aufdie menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Diarsenpentaoxid1303-28-2215-116-928.10.2008krebserzeugend
(Artikel 57a)
Diarsentrioxid1327-53-3215-481-428.10.2008krebserzeugend
(Artikel 57a)
Diazen-1,2-dicarboxamid (C,C'-azodi(formamid))123-77-3204-650-819.12.2012ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen aufdie menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Dibortrioxid1303-86-2215-125-818.06.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dibutylphthalat (DBP)84-74-2201-557-428.10.2008fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dibutylzinndichlorid (DBTC)683-18-1211-670-019.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dichromtris(chromat)24613-89-6246-356-219.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Diethylsulfat64-67-5200-589-619.12.2012krebserzeugend und erbgutverändernd
(Artikel 57a und 57b)
Dihexylphthalat84-75-3201-559-516.12.2013fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Diisobutylphthalat84-69-5201-553-213.01.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Diisopentylphthalat (DIPP)605-50-5210-088-419.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dimethylsulfat77-78-1201-058-119.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Dinatrium-3,3'-((1,1'-biphenyl)-4,4'-diylbis(azo))bis(4-aminonaphthalin-1-sulfonat)
(C.I. Direct Red 28)
573-58-0209-358-416.12.2013krebserzeugend
(Artikel 57a)
Dinatrium-4-amino-3-[[4'-[(2,4-diaminophenyl)azo][1,1'-biphenyl]-4-yl]azo]-5-hydroxy-6-(phenylazo)naphthalin-2,7-disulfonat
(C.I. Direct Black 38)
1937-37-7217-710-316.12.2013krebserzeugend
(Artikel 57a)
Dinatriumtetraborat, wasserfrei1330-43-4, (wasserfrei)
12179-04-3, (Pentahydrat)
1303-96-4, (Decahydrat)
215-540-418.06.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dinoseb (6-sec-Butyl-2,4-dinitrophenol)88-85-7201-861-719.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dioxobis(stearato)triblei12578-12-0235-702-819.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Dipentylphthalat131-18-0205-017-920.06.2013fortpflanzugsgefährdend
(Artikel 57c)
Essigsäure, Bleisalz, basisch51404-69-4257-175-319.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Fettsäuren, C16-18-, Bleisalze91031-62-8292-966-719.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Formaldehyd, oligomeres Reaktionsprodukt mit Anilin
(technisches MDA)
25214-70-4500-036-119.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Formamid75-12-7200-842-018.06.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Furan110-00-9203-727-319.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Henicosafluorundecansäure2058-94-8218-165-419.12.2012vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Heptacosafluortetradecansäure376-06-7206-803-419.12.2012vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)

Hexabromcyclododecan (HBCDD) und alle größeren identifizierten diastereoisomeren Verbindungen:

α-Hexabromcyclododecan (134237-50-6)
β-Hexabromcyclododecan (134237-51-7)
γ-Hexabromcyclododecan (134237-52-8)

25637-99-4
3194-55-6
247-148-4
und
221-695-9
28.10.2008PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
Hexahydromethylphthalsäureanhydrid [1]
Hexahydro-4-methylphthalsaeureanhydrid [2]
Hexahydro-1-methylphthalsaeureanhydrid [3]
Hexahydro-3-methylphthalsaeureanhydrid  [4]
[Die einzelnen Isomere [2], [3] und [4] (einschließlich ihrer cis- und trans- stereoisomeren Formen) and alle möglichen Kombinationen an Isomeren [1] sind durch diesen Eintrag abgedeckt]
25550-51-0
19438-60-9
48122-14-1
57110-29-9
247-094-1
243-072-0
256-356-4
260-566-1
19.12.2012ebenso besorgniserregend, wahrscheinliche schwerwiegende Wirkungen aufdie menschliche Gesundheit
(Artikel 57f)
Hydrazin302-01-2
7803-57-8
206-114-920.06.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Imidazolidin-2-thion96-45-7202-506-916.12.2013fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Kaliumchromat7789-00-6232-140-518.06.2010krebserzeugend und erbgutverändernd
(Artikel 57a und 57b)
Kaliumdichromat7778-50-9231-906-618.06.2010krebserzeugend, erbgutverändernd
und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a, 57b und 57c)
Kaliumhydroxyoctaoxo-dizinkat-dichromat11103-86-9234-329-819.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Kieselsäure, Bleisalz11120-22-2234-363-319.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Kieselsäure (H2Si2O5), Bariumsalz (1:1), Blei-dotiert
[mit Bleigehalt (Pb) oberhalb des anwendbaren allgemeinen Konzentrationsgrenzwertes für 'Reproduktionstoxizität' Repr. 1A (CLP) oder Kategorie 1 (DSD); der Stoff gehört zu einem Gruppeneintrag von Bleiverbindungen mit der Indexnummer in der CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008]
68784-75-8272-271-519.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Kobalt(II)-diacetat71-48-7200-755-815.12.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Kobalt(II)-dinitrat10141-05-6233-402-115.12.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Kobalt(II)-karbonat513-79-1208-169-415.12.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Kobalt(II)-sulfat10124-43-3233-334-215.12.2010krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Kobaltdichlorid7646-79-9231-589-420.06.2011
28.10.2008
krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Methoxyessigsäure625-45-6210-894-619.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Methyloxiran (Propylenoxid)75-56-9200-879-219.12.2012krebserzeugend und erbgutverändernd
(Artikel 57a und 57b)
N,N,N',N'-Tetramethyl-4,4'-methylendianilin
(Michler’s Base)
101-61-1202-959-218.06.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
N,N-Dimethylacetamid127-19-5204-826-419.12.2011fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
N,N-Dimethylformamid68-12-2200-679-519.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Natriumchromat7775-11-3231-889-518.06.2010krebserzeugend, erbgutverändernd
und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a, 57b und 57c)
Natriumdichromat
-dihydrat
-anhydrid
7789-12-0
10588-01-9
234-190-328.10.2008krebserzeugend, erbgutverändernd
und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a, 57b und 57c)

Natriumperborat; Perborsäure, Natriumsalz

-239-172-9; 234-390-016.06.2014fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Natriumperoxometaborat7632-04-4231-556-416.06.2014fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
N-Methylacetamid79-16-3201-182-619.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
N-Pentyl-isopentylphthalat776297-69-919.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
o-Aminoazotoluol (4-o-Tolylazo-o-toluidin)97-56-3202-591-219.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Orangemennige (Bleitetraoxid)1314-41-6215-235-619.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
o-Toluidin95-53-4202-429-019.12.2012krebserzeugend
(Artikel 57a)
Pech, Kohlenteer, Hochtemperatur65996-93-2266-028-213.01.2010krebserzeugend (Artikel 57a), PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d); vPvB - sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Pentableitetraoxidsulfat12065-90-6235-067-719.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Pentacosafluortridecansäure72629-94-8276-745-219.12.2012vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Pentadecafluoroktansäure (PFOA)335-67-1206-397-920.06.2013fortpflanzugsgefährdend (Artikel 57c); PBT- persistent, bioakkumulierbar und toxisch (Artikel 57d)
Pentazinkchromat-octahydroxid49663-84-5256-418-019.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Phenolphthalein77-09-8201-004-719.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Pyrochlor, Antimonbleigelb8012-00-8232-382-119.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
"Reaction mass of" 2-Ethylhexyl-10-ethyl-4,4,-dioctyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoat und 2-Ethylhexyl-10-ethyl-4-[[2-[(2-ethylhexyl)oxy]-2-oxoethyl]thio]-4-octyl-7-oxo-8-oxa-3,5-dithia-4-stannatetradecanoat ("Reaction mass of" DOTE und MOTE)--17.12.2014fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Säuren gebildet aus Chromtrioxid und ihre Oligomere:
Chromsäure,
Oligomere der Chromsäure und der Dichromsäure,
Dichromsäure

7738-94-5
-
13530-68-2

231-801-5
-
236-881-5
15.12.2010krebserzeugend
(Artikel 57a)
Schweflige Säure, Bleisalz, dibasisch62229-08-7263-467-119.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Strontiumchromat7789-06-2232-142-620.06.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)
Tetrableitrioxidsulfat12202-17-4235-380-919.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Tetrabordinatriumheptaoxid, Hydrat12267-73-1235-541-318.06.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Tetraethylblei78-00-2201-075-419.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Tribleibis(carbonat)dihydroxid1319-46-6215-290-619.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Tribleidiarsenat3687-31-8222-979-519.12.2011krebserzeugend und fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57a und 57c)
Tribleidioxidphosphonat12141-20-7235-252-219.12.2012fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Trichlorethen79-01-6201-167-418.06.2010krebserzeugend
(Artikel 57a)
Tricosafluordodecansäure307-55-1206-203-219.12.2012vPvB- sehr persistent und sehr bioakkumulierbar (Artikel 57e)
Triethylarsenat15606-95-8427-700-228.10.2008krebserzeugend
(Artikel 57a)
Tris(2-chlorethyl)phosphat115-96-8204-118-513.01.2010fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Trixylylphosphat25155-23-1246-677-816.12.2013fortpflanzungsgefährdend
(Artikel 57c)
Zirconium-Aluminiumsilikat-Keramikfasern, feuerfest
Feuerfeste Zirconium-Aluminiumsilikat-Keramikfasern sind Fasern, die unter Index-Nummer 650-017-00-8 in Anhang VI, Teil 3, Tabelle 3.1 der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen erfasst sind und die drei folgenden Bedingungen erfüllen:
a) Die Oxide von Aluminium, Silizium und Zirconium sind die Hauptkomponenten, die (in den Fasern) in variablen Konzentrationsbereichen vorkommen
b) Die Fasern haben einen längengewichteten mittleren geometrischen Durchmesser abzüglich der zweifachen geometrischen Standardabweichung von 6 oder weniger Mikrometern (µm)
c) Der Gehalt an Alkali- und Erdalkalimetalloxiden (Na2O+K2O+CaO+MgO+BaO) liegt unter oder ist gleich 18 Gewichtsprozent
19.12.2011krebserzeugend
(Artikel 57a)

*) Die EG-Nummer beinhaltet sowohl die wasserfreie als auch die hydratisierte Form des Stoffes, folglich deckt dieser Eintrag beide Formen ab. Die CAS-Nummer schließt nur die wasserfreie Form ein, daher wird der Eintrag nicht immer genau durch die gezeigte CAS-Nummer beschrieben.

1) Der Stoff erfüllt nicht die Kriterien für die Identifizierung als ein krebserzeugender Stoff in Situationen, in denen er weniger als 0,005 % (Gewichts-%) Benzo[a]pyren (EINECS Nr. 200-028-5) enthält

2) Der Stoff erfüllt nicht die Kriterien für die Identifizierung als ein krebserzeugender Stoff in Situationen, in denen er weniger als 0,005 % (Gewichts-%) Benzo[a]pyren (EINECS Nr. 200-028-5) und weniger als 0,1 Gewichtsprozent Benzol (EINECS Nr. 200-753-7) enthält.

3) Der Stoff erfüllt nicht die Kriterien für die Identifizierung als ein erbgutverändernder Stoff in Situationen, in denen er weniger als 0,1 Gewichtsprozent Benzol (EINECS Nr. 200-753-7) enthält.

Die vorliegende Kandidatenliste ist eine deutsche Übersetzung der von der ECHA in Englisch bereitgestellten Kandidatenliste durch die Bundesstelle für Chemikalien.

Hinweis:

Die Kandidatenliste wird kontinuierlich mit Stoffen mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften (SVHC - Substance of Very High Concern) ergänzt und ist offiziell auf der ECHA-Webseite veröffentlicht. Die REACH-Verordnung sieht ein spezifisches Verfahren vor, um zu entscheiden, ob die Kandidatenstoffe auch in die Liste der zulassungspflichtigen Stoffe (Anhang XIV der REACH-Verordnung) aufgenommen werden.

Die Aufnahme von neuen Stoffen in die Kandidatenliste kann für Firmen gesetzliche Verpflichtungen mit sich bringen, die für gelistete Stoffe als solche, z. B. in Gemischen oder in Erzeugnissen gelten. Hersteller und Importeure von Erzeugnissen haben sechs Monate Zeit, um die ECHA in Kenntnis zu setzen, wenn die zwei folgenden Bedingungen zutreffen:

(i) der Stoff ist in diesen Erzeugnissen in Mengen von über einer Tonne pro Hersteller oder Importeur pro Jahr enthalten, und

(ii) der Stoff ist in diesen Erzeugnissen in einer Konzentration von über 0,1 Massenprozent enthalten.

Ausnahmen gibt es von der Meldepflicht, wenn der Stoff bereits für die Verwendung registriert ist oder wenn eine Exposition ausgeschlossen werden kann.  

Informationen über die Meldung von Stoffen in Erzeugnissen und entsprechende Melde-Tools sowie Anweisungen zur Erstellung und Einreichung eines Meldedossiers sind auf der ECHA-Webseite verfügbar.

Weitere Stoffe von technischer Bedeutung, bei denen davon auszugehen ist, dass sie als SVHC-Stoffe nominiert werden:

• Dimethylformamid (DMF), CAS Nummer 68-12-2

Verwendung

DMF wird bei der Herstellung von PU-beschichteten Textilien, Kunstledern verwendet. Der technische Prozess nennt sich Koagulationspolymerisation, bei dem ein in DMF gelöstes Vorpolymerisat auf Textil aufgebracht/aufgewalzt und strukturiert wird. Der Verbund von Textil und PU-Vorpolymerisat wird in ein Wasserbad gefahren, dabei löst sich das DMF aus der Kunststoffmasse und diese polymerisiert.

Risiken

DMF ist somit potentiell in PU-beschichteten Textilien, Kunstledern, PU-beschichteten Textilien für Kinderregenbekleidung/Buddelhosen, Schuhmaterialien und ähnlichen Artikeln enthalten. Die Verwendung als Lösungsmittel in den dafür typischen Anwendungen wie Farben, Lacken und Klebstoffen, ist anzunehmen.

Die typischen Gehalte an DMF in Materialien, die mittels Koagulationspolymerisation hergestellt wurden liegen zwischen 100 bis 20.000 mg/kg. Da diese Materialien oft in sehr engem Hautkontakt und auch bei Kleinkinderprodukten verarbeitet werden, ist eine gesundheitliche Gefährdung bei höheren Gehalten an DMF gegeben. Es sollten möglichst Gehalte an DMF von weniger als 10 mg/kg eingehalten werden.

• Formamid, CAS Nummer 75-12-7

Verwendung

Bei Formamid handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Anwendung von Azobiscarbonamid, welches als Schäumungsmittel bei der Polymerschaumherstellung verwendet wird. Typische Polymere, in denen Azobiscarbonamid als Treibmittel verwendet werden, sind PVC, Polyethylen, Polypropylen und Zellkautschuke.

Risiken

Formamid ist vordringlich enthalten in geschäumten Kunststoffen, insbesondere aus oben genannten Polymeren, die verwendet werden, für z.B. Gymnastikmatten und  beschichtete Textilien, bei denen die Beschichtung nach dem Auftrag aufgeschäumt wurde. Die beobachteten Gehalte an Formamid liegen im Bereich zwischen 500 und einigen 1000 mg/kg. Da Formamid eine vergleichsweise leicht flüchtige Substanz ist, ist eine gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher beim Kontakt mit den Materialien nicht auszuschließen. Nach unserer Einschätzung sollten Gehalte von 10 mg/kg Formamid im Gesamtmaterial eingehalten werden.